Mittwoch, 25. Juli 2012


Bevölkerungswachstum

Europa beschert Deutschland kleines Plus

Zuwanderer aus Europa haben Deutschland nach neun Jahren erstmals wieder ein Bevölkerungsplus beschert. Allerdings wächst die Kluft zwischen boomenden und entvölkerten Regionen.

- Die Gesellschaft wird bunter ....
- Belastung für Steuerzahler wird steigen
Die Wissenschaftler betonen auch: Zuwanderung ist bei der Prognose der Bevölkerungsentwicklung viel unberechenbarer als die Geburtenrate und die Sterblichkeit. Fest steht: Die rund 81,8 Millionen Menschen in Deutschland konzentrieren ihren Wohnsitz zunehmend auf die wirtschaftlich prosperierenden Regionen. Und: Die Gesellschaft wird nicht nur älter, sondern auch europäischer und bunter.
"Wir müssen uns langfristig auf eine deutlich alternde Bevölkerung und eine rückläufige Einwohnerzahl einstellen", sagt etwa Sozialwissenschaftler Steffen Kröhnert vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. Qualifizierte Zuwanderung könne dies zwar abmildern, aber keinesfalls vollständig ausgleichen. Familienpolitik könne erreichen, dass die Kinderzahl pro Frau steige. Auf die demografische Entwicklung werde dies aber kaum Auswirkungen haben, weil es immer weniger potenzielle Eltern gibt.

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